Tagesgeldzinsen

Tagesgeld ist bei zahlreichen

Bankkunden nicht grundlos geschätzt. Eine hohe Verzinsung und der tägliche Zugriff auf die Einlage machen das Tagesgeld in seiner Anlageform interessant. Bei der Selektion des besten Anbieters sollte allerdings nicht nur der Zinsaspekt im Vordergrund stehen. Die Geldsicherheit, Anlagebedingungen und auch die Mindesteinlage sowie weitere Konditionen sind wichtige Merkmale. Empfehlenswert ist ein Tagesgeldkonto, bei dem keine weiteren Zusatzkosten anfallen und keine vorgeschriebene Mindesteinlage ohne Staffelung der Beiträge erforderlich ist.

 

Die Höhe der

Zinsauszahlung hängt nicht nur von der Zinsvereinbarung ab, sondern ob Gewinne aus dem Tagesgeld der Steuerpflicht unterliegen oder nicht. Der Gesetzgeber sieht vor, dass die Steuerfreiheit bis zu einem bestimmten Zinsertrag besteht. Dies bedeutet momentan bei Alleinstehenden 801 Euro, der steuerfreie Satz kann bei Verheirateten unter Umständen bis zu 1602 Euro betragen. Der Anleger muss darauf achten, der Direktbank einen Freistellungsauftrag sofort bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos zu erteilen. Damit vorab festgestellt werden kann, welche Zinserträge mit dem Tagesgeldkonto erzielt werden können, steht bei der entsprechenden Bank ein Zinsrechner online zur Verfügung. Dabei wird nicht nur die eingeplante Starteinlage eingegeben, sondern auch die jeden Monat zu leistende Sparrate und die komplette Laufzeit. Sofort wird durch eine bildhafte Grafik angezeigt, welche Auswirkungen der Zinssatz auf das entsprechende Anlagekapital leistet. Damit ist nicht nur der Zinsertrag im Blickfeld, sondern auch die Höchstgrenze der fiskusfreien Zinsen wird dort angezeigt.

Eine Direktbank zahlt dem

Kunden generell jährlich die Tagesgeldzinsen aus. Zum Jahresende werden die Zinsen der Bank automatisch dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben. Der Anleger profitiert von der exakten Zinsberechnung. Das bedeutet, dass tatsächlich für jeden Tag der Tagesgeldanlage Zinsen darauf gezahlt werden. Somit werden dem Kunden zum Jahresende 365 oder 366 Tage Zinsen überwiesen.
Die Vorteile beim Tagesgeld ist die gute Verzinsung im Vergleich zu anderen Produkten und eine kostenlose Kontoführung. Des weiteren entfällt eine Kündigungsfrist und die Geldeinlage ist ständig verfügbar. Ein stärkerer Zinseszinseffekt wird durch eine monatliche oder durch eine vierteljährliche Auszahlung erzeugt. Bei der Einzahlung werden keine Mindestsummen festgelegt.
Tagesgeld bietet auch einige Nachteile. Bei der Rücküberweisung des Betrages kann eine leichte Verzögerung, im Regelfall ein Geschäftstag eintreten. Eine Zinsgarantie erfolgt nur in Ausnahmefällen. Als reines Guthabenkonto ist kein negativer Saldo zu erwirtschaften. Das Tagesgeldkonto ist manchmal durch eine maximale Einlage eingegrenzt.